Vis ist 45 Kilometer vom Festland entfernt und ist nur über Fähren oder mit dem eigenen Boot zu erreichen.
Die Insel wurde bis vor kurzem « Militärinsel « gennant, da sie, dank ihrer günstigen Lage bis zum Zusammenbruch Jugoslawiens ein Speergebiet jugoslawischen Militärs war. Bis zum Jahr 1989 war es Ausländern gänzlich verboten, die Insel auch nur zu betreten, so daß der Tourismus erst sehr spät Einzug halten konnte.
Insgesamt verteilen sich 11 kleine Städtchen über die Insel, aber touristisch meist exponierte Orte sind Komiza auf der westlichen Seite und Ort Vis auf der nordöstlichen Seite der Insel.
In der Nähe von Komiza liegt die berühmte Tito-Höhle, aus der Tito 1944 den Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht organisierte.Vor Komiza liegt die kleine Insel Bisevo, die eine sehenswerte Blaue Grotte hat. Besonders schön sind dort die Lichteffekte, die durch die Brechung der Sonnenstrahlen an der Wasseroberfläche entstehen.
Bisevo und kleine umliegende Inseln waren lange Zeit das letzte
Rückzugsgebiet der Mönchsrobbe (Monachus monachus) in der Adria. Seit der Öffnung des Archipels für den Massentourismus gingen die ohnehin sehr kleinen Bestände immer mehr zurück. Es ist leider anzunehmen, dass diese seltene Art auch in diesem Gebiet bereits verschwunden ist.
Neben dem Tourismus leben die Bewohner überwiegend vom Weinanbau und Fischfang.
Der fruchtbare Boden und der Überfluss an Sonne fördern das Reifen jeder Rebe und sorgen somit für hervorragende Weine. Die ersten Weinberge im Adria- Gebiet wurden von den Griechen angepflanzt und der Wein aus ihrer Kolonie Isse ( Vis )galt als bester Wein in der antiken Welt.
Die bekannteste Weine von der Insel Vis sind Vugava, berühmter Weißwein bekannt für seinen üppigen und gehaltvollen Honiggeschmack; Plavac – Rotwein mit einem angenehmen Aroma und sehr gehaltvoll im Geschmack.










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